Gefälschte Mondlandung?


 

30 Jahre nach der spektakulären ersten Mondlandung sind immer mehr Menschen davon überzeugt, daß das Ganze ein Schwindel war.


Die Landung auf dem Mond war ein nahezu unfaßbares Ereignis, das die meisten Menschen sich lange Zeit nicht einmal in ihren kühnsten Träumen hätten ausmalen können. Dementsprechend saßen am 20.Juli 1969 über 600 Millionen Menschen - ein Fünftel der Weltbevölkerung vor dem Fernseher und schauten gebannt zu, wie Neil Armstrong als erster Mensch den Mond betrat. Im April 1970 hielt die Welt erneut den Atem an, als ein weiterer Landeversuch, diesmal mit Apollo 13, scheiterte und die Mondfähre unverrichteter Dinge zur Erde zurückkehrte. Das Interesse der Medien an diesen Raumfahrtmissionen hatte zu diesem Zeitpunkt jedoch bereits merklich nachgelassen.

Die letzte Mondlandung erfolgte im Dezember 1972 mit Apollo 17. Schon vor diesem Ereignis waren mehrere Verschwörungstheorien in Umlauf gewesen, von denen eine schlichtweg behauptete, die NASA-Fotos von den Mondlandungen seien Fälschungen und in Wirklichkeit habe kein Mensch jemals einen Fuß auf den Mond gesetzt.


Können Bilder lügen?


Als die Fotos der Mondlandungen von Wissenschaftlern analysiert wurden, traten einige Unstimmigkeiten zutage. Daher kam es zunehmend zu dem Verdacht die NASA habe etwas zu verbergen. Um diese Gerüchte zu überprüfen hat ein angesehener Fotojournalist acht Apollo-Fotos untersucht, die angeblich von den Astronauten aufgenommen wurden und somit als authentisch galten.

Einige Ungereimtheiten, die sich dabei ergaben die aufgehellten Flaggen, die Mondlandefähren ohne Aufsetzkratzer, das hinter den Objekten verschwindende Fadenkreuz der Kamera, die deutlichen Reifenspuren usw., -sind Tatsachen und lassen sich nicht einfach wegdiskutieren. Sie bedürfen unbedingt einer weiteren Erklärung.@



Die acht Beweisfotos:


Foto 1
 

Foto 2
 

Foto 3
 

Foto 4
 
 
Foto 5
 
Foto 6
 
 
Foto 7
 
 
Foto 8
 


 

Fakten zum Fall: Die Kamera-Ausrüstung

Die Astronauten benutzten auf den Apollo-Missionen hochmoderne Hasselblad-Kameras. Der Sucher befindet sich bei diesen Kameras oben, das heißt man hält sie nicht vors Auge, sondern schaut direkt von oben in sie hinein. Das war für die Astronauten ideal, denn sie trugen die Kameras an einem vor der Brust montierten Steuermodul. Das im Sucher sichtbare Bild steht auf dem Kopf und erscheint spiegelverkehrt.
Die verwendete Kamera verfügte über ein 250-mm-Teleobjektiv. Die Brennweite war fest eingestellt, sodaß die Astronauten die Kamera nur in die gewünschte Richtung halten und den Auslöser betätigen mußten. Da dieser wegen der dicken Schutzhandschuhe nur schlecht per Fingerdruck bedient werden konnte, installierte man ihn an einem leicht erreichbaren Kabel.
Mit Hasselblad-Kameras aufgenommene Fotos sind üblicherweise quadratisch - die meisten von der NASA freigegebenen Bilder sind aber rechteckig. Vermutlich wurden die Aufnahmen auf der Erde bearbeitet um die optisch beste Bildkomposition zu erzielen.


 

Zeuge: Buzz Aldrin

Aldrin war der zweite Mann, der den Mond betrat. Zur Mondlandungstheorie sagt er folgendes:
Unterschwellige Gerüchte über irgendwelche Verschwörungen hat es immer gegeben. Aber das sind nichts weiter als sensationslüsterne Erfindungen. Das einzig Positive daran ist, daß sie Aufmerksamkeit erregen und dadurch den Menschen die Raumfahrt im Gedächtnis bleibt. Ansonsten ist das Ganze völlig falsch und irreführend und zeugt von dem Egoismus und der Verantwortungslosigkeit der Betreffenden.
Wie fühlen Sie sich, wenn behauptet wird, Sie und Armstrong seien nie auf dem Mond gewesen? Für mich ist das reine Zeitverschwendung. Ich habe kein Verständnis für Leute, die so etwas glauben, und ich will mich auch nicht mit ihnen auseinandersetzten. Damit würde man sie nur ermutigen und von ihrer Meinung würden sie doch nicht abrücken.


 

Steinharte Beweise?

Die insgesamt 340 kg Gesteinsproben, die die Astronauten vom Mond mitbrachten, liefern einen der schlüssigsten Beweise dafür, daß sich tatsächlich Menschen auf dem Mond aufgehalten haben. Die Analyse der Gesteinsproben hat ergeben, daß sich Mond- und Erdgesteine grundlegend voneinander unterscheiden. Manche Mondproben enthielten erheblich mehr Eisen, Magnesium und Titan, dafür weniger Kieselerde und Aluminium. Andere Mondproben waren viel stärker radioaktiv als irdische Gesteine. Die Verschwörungstheorie hat auch darauf eine Antwort: Man könnte Mondgesteine auch künstlich hergestellt oder in unerforschten Regionen der Antarktis gesammelt haben.@


Quellen: Artikel aus Faktor X mit Fotos der Nasa; Buzz Aldrins Theorien über die Weltraumfahrt "Encounter With Tiber"; Theorien von Joe Nickel "The Skeptical Enquirer", Ralph René und David Percy (führende Verfechter der Fälschungstheorie).

Die hier geäußerten Theorien spiegeln nicht meine eigene Meinung zur Mondlandung wieder.


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  Aktualisiert am 18.10.1999

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